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AW 31 - Tenkara AUSTRIA

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WAS SIND KEBARIS oder DIE EINFACHHEIT DER TENKARA FLIEGEN / GRUNDLAGEN

Viele Fliegenbinder und Fliegenfischer kennen Kebaris nicht oder denken, dass sie hässlich sind und man keine Bindefertigkeiten braucht.
Das ist aber nicht richtig. Am Ende dieser Seite zeige ich Bilder - mit freundlicher Genehmigung von Brent J Auger / Owner von DRAGONtail Tenkara / USA - die die  Schönheit und Besonderheit dieser Fliegen eindrucksvoll repräsentieren.

Die Sakasa Kebari, oft "Tenkarafliege" genannt, ist ein traditionelles japanisches Fliegenmuster mit einer reichen Geschichte. Ihre einzigartigen, nach vorne gerichteten weichen Hecheln lassen sie im Wasser "pulsen", was der Fliege ein lebendiges und anziehendes Aussehen gibt.
Die Tenkara Fliegen - die (Sakasa) Kebaris - sind Nass-Fliegen. Ihr besonderes Merkmal sind die nach vorne gebundenen Weichhecheln (Reverse Hackle), die ihnen ein einzigartiges Spiel im Wasser geben.

Diese Fliege ist nicht nur einfach zu binden, sondern bietet auch eine spannende Abwechslung zu vielen westlichen Mustern, da sie kein konkretes lebendes Vorbild imitiert, sondern vielmehr ein reizvolles Muster darstellt.

Technisch gesehen handelt es sich um eine Nassfliege, die jedoch durch kreative Bindetechniken auch als Trockenfliege, Nymphe oder sogar als Streamer gestaltet werden kann.

Was macht sie so reizvoll?

Tenkara Fliegen (Kebaris) beziehen ihren Reiz daraus, da sie der Fantasie (fast) keine Grenzen setzen. Sie sind "nur" Phantasiemuster, die kein spezielles Insekt nachstellen, sondern nur die wichtigsten Reize (Größe,  Farbe,…) … vereinen und in Kombination mit den nach vorne gerichteten – sehr  weichen – Hecheln einen unwiderstehlichen Reiz auf die Fische ausüben.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Brent J Auger / Owner von DRAGONtail Tenkara / USA

Diese nach vorne gerichteten Hecheln – die beim Fischen durch leichtes Zupfen/Rucken der Stange zum "Pulsen" beginnen – sind der Schlüssel der Anziehungskraft und der Auslöser für die Freßattacke des Fisches.Tenkara Fliegen bieten auch dem "nicht hoch begabten" Fliegenbinder  Erfolgserlebnisse, denn sie müssen nicht pipfein und exakt "nach  Vorschrift" gebunden sein. Es fangen auch echt "ugly" Fliegen !

So läuft das "Pulsen" ab.

Gefischt werden diese "Nassfliegen" max. eine Handbreite – und damit  gut sichtbar – unterhalb der Wasseroberfläche oder auch im Wasseroberflächenfilm. Und es ist immer wieder ein überraschender  Moment, wenn der Fisch wie ein Predator auf die Fliege stürmt.
Weiters gehören die Arbeiten von Yoshikazu Fujioka zu den wertvollsten Juwelen eines vollständigen Überblicks über die traditionelle Kebari (Gebiet / Herkunft / Nutzung).

Yoshikazu Fujioka hat auch die Tenkara Fliegen in diese Gruppen eingeteilt:
Bild daf ich mit freundlicher Genehmigung von Yoshikazu Fujioka (Copyright Yoshikazu Fujioka) hier verwenden.




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