TENKARA IRRTÜMER - Tenkara AUSTRIA

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TENKARA IRRTÜMER
Es ist interessant und belustigend, aber auch erschreckend welche Irrtümer, Missverständnisse,…. zum Thema TENKARA in den sozialen Medien zu finden sind.

Nachfolgend "BEST OF" an Statements / Behauptungen (blauer Text = Original Texte ohne Veränderungen), die eigentlich für sich sprechen:
Ich versuche diese Punkte sachlich zu beantworten, da ich beide Welten (35 Jahre Fliegenfischen und jetzt einige Jahre Tenkara) ganz gut kenne:

Die Kebaris, sind ……. schiache Fliegenmuster, die von Bindern mit bescheidenen Bindekenntnissen gebunden werden …….., die haben mit den kunstfertig gebundenen Kebaris der japanischen Meister aber sowas von NIX  zu tun !
Diese kunstfertig gebunden Kebaris der japanischen Meister bestanden nur aus einem Haken, irgendwelchen Hühnerfedern und einem Garn..
Es ist korrekt, dass der Einstieg in die Fliegenbinderei beim Kebari-Binden erleichtert wird, da es durchaus einfach zu bindende Kebaris mit hoher Fangsicherheit gibt.
Wie man anhand dieses Bildes sehen kann, steckt aber in einigen neuzeitlichen (!) Mustern doch Aufwand und Bindefertigkeit und sie sind optisch von "schiach" weit weit weit entfernt!
Auf das Bild KLICKEN um es zu vergrößern
Bild mit freundlicher Genehmigung von Brent J Auger / Owner DRAGONtail Tenkara / USA

Deveaux-Fliegen (gibt es seit über 70 Jahren, Ritz, Gebetsroither und fast alle berühmten Franzosen haben damit gefischt) sind Tenkara Fliegen.
Deveaux Fliegen sind Trockenfliegen – Kebaris sind Nassfliegen und auch die Bindeweise der beiden Fliegentypen ist anders !

Nimm einfach Deine Kopfrute und hänge vorne drei Fliegen an, dann bist Du ein Tenkarafischer und darfst in allen Fliegengewässern angeln.
Eine Kopfrute ist keine Tenkara-Rute (weder vom Material, noch von der Leistungsfähigkeit und Gewicht) und man hängt da nicht 3 Fliegen dran.

Ich bin für Tenkara wenn Leute eine ärztliche Bescheinigung haben, dass sie motorisch mindestens auf einer Hand beschränkt sind.
Ich hoffe, dass dieser "Spruch" nicht mal für jene Person wahr wird, die ihn getätigt hat.

Es ist und bleibt der Versuch von Stippfischern, die Vorschriften elegant zu umgehen, um an von Fliegenfischern gepflegte und geschützte Gewässer heran zu kommen ohne sich eine Fliegenausrüstung zu kaufen.
Die Gewässerbesitzer / Pächter prüfen sehr genau und entscheiden dann, ob JA oder NEIN. Ich kenne derzeit kaum Gewässer, wo Tenkara nicht erlaubt ist.  Auch die österreichische Fischereigesellschaft (ÖFG) hat auch ALLE ihre Gewässer für Tenkara freigegeben.

Es handelt sich …… nur um Tippfischen (auf Japanisch). Denn genau das bedeutet Tenkara sinngemäß übersetzt.
Richtig übersetzt bedeutet Tenkara “vom Himmel gefallen”.

Tenkara hat mit dem Fliegenfischen nicht wirklich viel zu tun und vom schonenden Fischen kann man da schon gar nicht Reden.
Die konkrete Antwort warum TENKARA nicht Fische-schonend ist blieb man mir leider schuldig.

Aber was wen da mal ne richtig große anbeißt und die dann so richtig abzieht ,dann hat man ein Problem. Nichtsdestotrotz ist sie für Gewässer mit starken oder fluchtschnellen Fischen nicht nur nicht geeignet, sondern meiner Meinung nach sogar ein wenig gefährlich für die Fische. Äschen um die 30 cm, was anderes ist man mit Tenkara nicht in der Lage zu landen.
Die modernen TENKARA-Ruten haben eine enorme Power und mit Erfahrung, Können und die Bereitschaft sich zu bewegen – belegt durch unzählige seriöse Fangberichte und auch eigene Erfahrungen – können auch größere Fische problemlos gelandet werden.
Beispiele von "groß"artigen Fängen, die ich gemacht habe: HIER KLICKEN

ICH halt weder von Kebaris noch von Tenkara was, weil's für MICH schlichtweg einen Rückschritt in meiner Fliegenfischerei bedeuten würde.
Werfen, Präsentieren, Fliege führen, Drillen, Landen … stellen durchaus hohe Ansprüche an den Tenkara-Stil-Fischer.

Für mich dient dies einzig und allein der dadurch erhofften Fangmaximierung für den unbedarften Fliegenfischer.
Man fängt nicht mehr und nicht weniger Fische, auch wenn die Werbung das versucht glaubhaft zu machen, aber man fängt sie ANDERS !

Tenkara ist eine in Mode gekommene Angelart,welche höchstens für kleine Bäche mit kleinen Fischen geeignet …….
Ursprünlich kommt Tenkara aus diesem Bereich, aber Tenkara entwickelt sich am Materialsektor weiter und es geht bereits problemlos auf Hecht, Karpfen,…… aber auch größere Forellen, Äschen,……
"Normales" Fliegenfischen konnte man sich früher auch nicht auf Hai, Tarpon,…. vorstellen und jetzt denkt sich niemand was dabei !
Sooo "alt" (also nicht in Mode gekommen) ist Tenkara: HIER KLICKEN

Es für mich persönlich wie Stippfischen bzw. abklopfen aller möglichen Stellen wirkt, daher uninteressant.
TENKARA eröffnet richtigerweise das Befischen von Stellen, die dem normalen Fliegenfischer nur schwer zugänglich sind, aber auch um diese Stellen zu befischen gehört Geschick und Können dazu.

Eine beschränkte Art des Fliegen-Fischen
TENKARA ist nicht einfach und auch nicht "beschränkt", aber die Ausrüstung ist einfach und simpel.

Tenkara ist Stippfischen, bestenfalls Tippfischen und kommt ohne Wurf aus und nur die Stange transportiert den Köder an den Platz.
Auch wenn die Tenkara Wurf-Line vom Gewicht sich im Gramm Bereich bewegt, so ist das doch genügend Gewicht um im Zusammenspiel mit den sehr sensiblen Ruten diese aufzuladen und Wurf-Lines auch mit 8-10m zu werfen und damit kommt man auf einen Aktionsradius von bis zu 17m.

Tenkara Lines bestehen nur aus Nylon, so wie beim Czech-Nymphen.
Es gibt mehrere Arten von Tenkara Wurf-Lines !
Übersicht über Wurf-Lines: HIER KLICKEN

VITA         
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